das zeichen der zeit - Miriam

June 13, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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1. Quartal 2015 Nr. 165

DAS ZEICHEN DER ZEIT

E 1833

Themen: Vom Beten zum Lieben Die Taufe Die Wunder des Bruder Klaus Besiegt Der heilige Josef

Die Tugenden Mariens Aktuelle Bücher, Devotionalien, CDs und DVDs

Rosenkranz-Aktion e.V. D-79798 Jestetten

Giulio Cesare Procaccini, Italien 1574–1625: Hl. Familie mit St. Johannes und Engel

Das Band zwischen Leib Christi und Wort Gottes

Vom Beten zum Lieben Vor 200 Jahren, im August 1815, wurde der hl. Don Bosco geboren. Er ging als großer Jugendseelsorger, Visionär, Ordensgründer und Wundertäter in die Kirchengeschichte ein. Beim Seligsprechungs-Prozess fragte der Richter: „Wann hat Don Bosco gebetet?“ Da unterbrach ihn der Papst, der Don Bosco gut gekannt hatte, mit der Gegenfrage: „Nein: Wann hat Don Bosco nicht gebetet?!“ Diese Erkenntnis ist auf den ersten Blick sehr erstaunlich, vor allem in Anbetracht des unglaublichen Arbeitspensums Don Boscos sowie der Zeit, die er täglich Das Beten Jesu mit großer Liebe seinen weit über hundert wird man dem künftigen Geschlecht erJungen widmete. zählen, seine Heilstat verkündet man dem In guten wie in schlechten Zeiten kommenden Volk; denn er hat das Werk geDas Gebet ist das Geheimnis, das die Hei- tan.“ Es ist der Psalm, der demjenigen auf ligen ausmacht – und es ist die Quelle, aus den Leib geschrieben war, der die höchste der Christus selbst seine Kraft schöpfte. Heilstat mit den Worten abschloss: „Es ist Vor allem im Lukasevangelium wird das vollbracht!“ (Joh 19,30). Gerade in der österlichen Zeit dürfen Beten des Herrn hervorgehoben. Vor besonders wichtigen Aufgaben verbrachte wir diesen Psalm wiederentdecken. Intender Herr noch mehr Zeit als sonst im Ge- siv wird die Betrachtung, wenn man jeden bet – so vor der Erwählung der Zwölf Apo- Vers aus der Perspektive Jesu am Kreuz stel sowie in der Nacht vor seiner Passion meditiert und sich vergegenwärtigt, dass im Ölgarten. Auch während der Passion die Gottesmutter diesen Psalm, den Je(vgl. Lk 23 und Mt 27) betete er, denn die sus angestimmt hatte, möglicherweise im überlieferten Worte sind Gebete: „Vater, Herzen mitbetete, ihren sterbenden Sohn vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie vor Augen. Wie viel Trost und Kraft kann tun!“ Und: „Mein Gott, mein Gott, warum dieser Psalm dem Beter schenken, der ihn hast du mich verlassen?“ Und schließlich: im Blick auf Jesu Passion meditiert! Dass Jesus inmitten unermesslicher „In deine Hände lege ich meinen Geist.“ Jesu Aufschrei „Mein Gott, mein Gott, Folter nicht fluchte, schmähte, noch seiwarum hast du mich verlassen“ ist der Be- ne Henker verurteilte, unterschied ihn von ginn von Psalm 22. Der Psalm, der König den zwei Räubern, die mit ihm gekreuzigt David (*1034 v. Chr.) zugeschrieben wird, wurden (vgl. Mk 15,32). Jesus hingegen ließ beschreibt prophetisch die ganze Passion sich nicht ablenken, er blieb als Betender Jesu. Es ist ein Psalm, der tiefstes Gott- im Kontakt mit dem Vater. Seine Kraft war vertrauen, Treue und Hingabe ausdrückt, das Gebet, das in der Liebe zu Gott und bevor er mit Vers 31 schließt: „Vom Herrn den Menschen wurzelte.

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In den Fußspuren Jesu Von den frühen Märtyrern, aber auch von Heiligen wie Maximilian Kolbe ist überliefert, dass sie singend und betend um ihres Glaubens willen in den Tod gingen. Dieselbe Standfestigkeit zeigten bereits um 600 v. Chr. die drei jungen Männer im Feuerofen, die bereit waren, für den Glauben an Gott zu sterben (vgl. Dan 3,23ff). In derselben Gegend, dem heutigen Irak, wurden im Dezember 2014 einige Kinder enthauptet, weil sie sagten: „Wir lieben Jesus! Wir haben Jesus immer geliebt. Wir sind ihm immer nachgefolgt. Jesus war immer bei uns“ (Bericht von Andrew White, Bagdad). Standhaftigkeit inmitten der Verfolgung und das Gebet bilden eine Einheit. Das Gebet scheint die Rüstung zu sein, die Verzweiflung und Versuchung fernhält, so dass die Märtyrer weder Zweifeln noch Ängsten nachgaben. Sie besiegten die Versuchungen des Bösen nach dem Beispiel des Herrn, von dem der Katechismus (2849) sagt: „Nun aber ist ein Sieg in einem solchen Kampf nur im Gebet möglich. Jesus besiegte den Versucher von Beginn an bis zum letzten Kampf in seiner Todesangst durch das Gebet.“ Ein weiteres Beispiel aus unserer Zeit ist ein chinesischer Christ, Heavenly Man, der monatelang vom Regime gefoltert wurde. Er schreibt, dass er während der Folter innerlich Psalmen und Bibeltexte rezitierte, die ihm die Kraft gaben, das Unbeschreibliche auszuhalten. Die Antwort Gottes auf sein Gebet ließ nicht auf sich warten: Eine Serie von außerordentlichen Wundern rettete ihn „vor dem Rachen des Löwen“ (Ps 22,22). Heavenly Man verbrachte den Rest seines Lebens damit, Gottes „Namen meinen Brüdern (zu) verkünden, inmitten der Gemeinde dich (zu) preisen“ (Ps 22,23). Ähnliches erlebte der slowakische Un-

tergrund-Bischof Paul Hnilica mit anderen von den Kommunisten internierten Priestern. Sie kannten die Liturgie und Teile der Hl. Schrift auswendig und schöpften daraus die Kraft in der Zeit der Verfolgung. Auch sie erlebten nicht nur Leid, sondern in der Folge das Eingreifen Gottes, seinen Schutz und einige Wunder.

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz Die Liebe zum Vater und zu den Menschen war der Schatz und Brennpunkt des Herzens Jesu. Wir aber verlieren den Kontakt zu Jesus, wenn wir um uns selbst kreisen, dem Selbstmitleid verfallen oder uns davon absorbieren lassen, stets anderen die Schuld zuzuschieben. Wer jedoch betet, ist konstant mit Gott verbunden wie ein Navigationsgerät mit den Satelliten, so dass man auf dem Weg zum Ziel, dem Himmel, nicht verloren geht. Es gibt einen direkten Weg, der vom Gebet zur Liebe führt. Denn Gebet ist Austausch mit Gott, mit ihm sprechen und auf ihn hören. Man kann jemanden nicht lieben, wenn man weder mit ihm spricht noch ihm zuhört. Jeder Mensch sehnt sich innerlich nach Liebe, trotzdem wird das Gebet oft vernachlässigt oder gar gemieden. Der Katechismus (2742) beschreibt es so: „Der Kampf des Gebetes gegen unsere Schwerfälligkeit und Faulheit ist ein Kampf um eine demütige, vertrauende und beharrliche Liebe.“ Wer betet liebt, und Beilagenhinweis Diesem Heft liegt das Frühjahrs-Angebot des Miriam-Verlags bei. Weitere Infos über DVDs, Kinderbücher, Medaillen usw. erhalten Sie unter Telefon: (D) 0 77 45 / 92 98 30 sowie über die Homepage:  www.miriam-verlag.de MARIA – Das Zeichen der Zeit; 1/2015

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wer liebt, ist auf dem Weg zum Himmel – dorthin, wo wir eigentlich zu Hause sind. Der hl. Johannes Chrysostomus sagt: „Nichts ist so wertvoll wie das Gebet: Es macht Unmögliches möglich und Schweres leicht … Ein Mensch, der betet, kann unmöglich sündigen.“ Und die hl. Teresa von Avila, deren Geburtstag sich am 28. März 2015 zum 500. Mal jährt, beschwört uns geradezu: „Wer aber noch nicht zu beten angefangen hat, den bitte ich um der Liebe des Herrn willen, er möge doch nicht auf ein so hohes Gut verzichten (…) Denn das innere Gebet ist meines Erachtens nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammen sind, weil wir wissen, dass er uns liebt.“ Ist nicht gerade die Fastenzeit eine Möglichkeit, auf vergängliche Dinge zu verzichten? Niemals aber sollten wir verzichten auf das „so hohe Gut“, das uns in allen Lebens- Die Taufe ist ein Bund zwischen Mensch und Gott lagen Kraft und die Nähe der Liebe Gottes schenkt: das Gebet. Beatrix Zureich Erfahrung ehemaliger Muslime, die unter Todesgefahr und ganz bewusst die Taufe empfingen, auch unseren Glauben und unsere Dankbarkeit für dieses grundlegende Sakrament neu entfachen. Im Folgenden zitieren wir die ErfahWährend in der westlichen Welt die Angst vor Terroristen die Schlagzeilen be- rungen der vormals fanatischen ägypherrscht, wirkt Gott in islamischen Län- tischen Muslimin Nahed bei ihrer Taufe, dern in der Verborgenheit. Das Zeugnis die am 30. November 1988 im Verborgenen ehemaliger Muslime, die zu Christus fan- in einer koptischen Kapelle in Ägypten den, beschreibt das Wirken des Heiligen stattfand: Geistes und zeigt, wie wichtig unser Gebet für all jene ist, die Christus noch nicht Wiedergeboren in der Taufe kennen. Ich hatte das Gefühl, durch die KatechePapst Franziskus bat kürzlich darum, se schnell im Glauben zu wachsen und dass wir Christen unseren Tauftag be- sehnte mich nach der Taufe. Sooft ich Pawusst feiern bzw. das Datum unserer Taufe ter Zakaria traf, brachte ich meine Bitte nachschlagen sollten. Die Taufe ist ein Ge- vor: „Ich möchte getauft werden!“ Schließschenk, das viele noch nicht ausreichend lich stimmte er zu, nahm ein Blatt Papier zu schätzen gelernt haben. So kann die von seinem Pult und schrieb darauf: „Sa-

Die Taufe

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tan wird dir den Krieg erklären! Höre nicht auf damit, in der Bibel zu lesen und regelmäßig zu beten!“ Die Tage schleppten sich dahin – bis zum Morgen des 30. November. Ich stürmte förmlich aus dem Haus und war gegen 6 Uhr in der Kirche, wo mich meine Patin erwartete. Diesen Tag betrachte ich als meinen eigentlichen Geburtstag. Wir hörten Pater Zakaria kommen, er strahlte über das ganze Gesicht. Wir gingen in die Taufkapelle, wandten uns alle drei gen Westen und sagten uns von Satan los. Dann wandten wir uns gen Osten und ich bekannte mich zu meinem Glauben an meinen Herrn, Gott und Erlöser Jesus Christus. Der Pater ging hinaus, während ich mein Taufkleid anzog und in das Taufbecken stieg. Es war ein wundervolles Gefühl, als das Wasser meinen Körper berührte. Ich empfand einen Frieden, wie ich ihn zuvor nur während meiner ersten Vision, als ich mich zu Füßen unseres geliebten Herrn sah, verspürt hatte. Der Pater kam wieder herein und fragte mich, welchen Taufnamen ich mir wünsche. Er fügte hinzu: „Was halten Sie von dem Namen Phöbe?“ Ich erwiderte: „Phöbe! Einverstanden.“ Er legte seine Hand auf meinen Kopf und sprach: „Ich taufe dich, Phöbe, im Namen des Vaters …“, und gab mir mit einem leichten Druck auf den Kopf zu verstehen, dass ich ins Wasser eintauchen sollte. Ich öffnete dabei meine Augen: Ich fühlte mich wie in einem großen erleuchteten Kristall und hörte vernehmbar einige wundervolle Stimmen. Ich kam wieder hoch, nahm einen tiefen Atemzug, und wieder drückte der Pater gegen meinen Kopf, so dass ich nochmals in das Wasser eintauchte, während er weitersprach: „… und des Sohnes …“ Dabei sah

… die Taufe Das Sakrament der Taufe und der Ritus der Tauferneuerung P. Hans Buob SAC Der Autor geht auf die Fragen ein: Ist uns das Sakrament der Taufe bewusst? Haben wir ein Taufbewusstsein? Das Geheimnis der Taufe, unsere Berufung von Ewigkeit, die Verwandlung des Menschen und Auswirkungen auf unser Sterben werden ebenso erläutert wie die Heilsnotwendigkeit der Taufe und die Tauf-Erneuerung. 52 S., broschiert; € 4,90

Schutzengelkerze Ob zur Taufe oder zu einem anderen Anlass: Kerze mit klassischem Schutzengel-Motiv, die an die schützende Gegenwart unseres Engels erinnert und dazu einlädt, seine Hilfe mehr in Anspruch zu nehmen und Gott für das Geschenk der hl. Engel zu danken. Höhe: 16 cm, Durchmesser 6 cm, goldfarbener Wachsrahmen um das Bild.  №: 9940; € 8,80

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und hörte ich dasselbe wie zuvor. Ich versuchte, länger eingetaucht zu bleiben, kam wieder hoch – und noch einmal: „… und des Heiligen Geistes.“ Ich erhob mich und der Pater sagte zu mir: „Bitte den Herrn, dir die Gabe des Heiligen Geistes zu schenken.“ Und ich fühlte die Berührung des Herrn. Anschließend salbte der Pater mein Gesicht und meine Handflächen mit MyronÖl (In der orthodoxen Kirche wird dieses Salböl unter einem besonderen Gebet zubereitet, wobei eine bestimmte Menge frisches Öl dem übrig gebliebenen Öl zugemischt wird, so dass das Salböl sich bis zu dem Öl zurückführen lässt, mit dem Christus nach der Kreuzigung gesalbt wurde). Dann ging er hinaus, während ich mich wieder anzog. Es war überwältigend! Ich spürte die Stimme des geliebten Herrn zu mir sagen: „Jetzt kannst du offen sprechen!“ Was für eine Erlaubnis! Ich trat aus der Taufkapelle, in der ich mein wahres Leben erhalten hatte, und ging in die Kirche, um an der Kommunion teilzunehmen. Ein wundervoller Traum wurde Wirklichkeit! Ich bekam die Hostie und das kostbare Blut gereicht. Welcher Mund verdient ein solches Privileg!? Aus: N. M. Metwally, Von Allah zu Christus

Die Wunder des Br. Klaus Vor fast 600 Jahren, am 21. März 1417, wurde der hl. Bruder Klaus von Flüe im Herzen der Schweiz geboren. Von frühester Kindheit an fiel seine besondere Frömmigkeit und Gottverbundenheit auf. Immer wieder schenkte Gott ihm Visionen. Bruder Klaus war glücklich verheiratet, liebte seine Frau und die zehn Kinder, doch

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Flüeli-Ranft mit dem Fluss Melcha. Unten die Ranftkapelle, oben rechts die ältere Kapelle mit angebauter Klause, in der Bruder Klaus lebte

in seiner zweiten Lebenshälfte berief ihn Gott zu einem Leben als Einsiedler. Mit Erlaubnis seiner Frau verbrachte er etwa 30 Jahre seines Lebens in der Klause in Flüeli-Ranft nahe Sachseln. Seine Stille wurde häufig unterbrochen von zahlreichen Pilgern aus nah und fern, die um Gebet und Rat fragten. Viele waren beeindruckt davon, dass Bruder Klaus die letzten 20 Jahre seines Lebens nur von der hl. Kommunion lebte. Nachdem Bruder Klaus am 21. März 1487, seinem 70. Geburtstag, im Ruf der Heiligkeit verstorben war, mehrten sich die Wunder und Erhörungen an seinem Grab. Bis zu seiner Heiligsprechung 1947 wurden an die 8000 Gebetserhörungen gemeldet. Die ersten drei Male, als sein Grab geöffnet wurde, strömten die Gebeine einen unvergleichlichen Wohlgeruch aus (in den Jahren 1518, 1600 und 1625).

Weg machte. Bei diesem Marsch begann er auf einmal ansatzweise zu sehen, so dass er den Weg erkannte. Je weiter er ging, um so mehr schwand die Blindheit. In der Nähe von Sachseln hörte er die Glocken läuten und erblickte den Kirchturm. Völlig geheilt verließ er das Heiligtum und wanderte glücklich nach Lungern zurück. Der Zeuge Melchior Berwert, der das Wunder zu Protokoll gab, sagte, dass viele im Land Hans Ming und dessen Heilung kannten.

Der heilige Bruder Klaus im Einsiedlergewand, durch dessen Berührung nach seinem Tod mehrere Heilungen geschahen

Bruder Klaus wird in vielen Nöten angerufen, da er selbst zahlreiche Prüfungen durchmachte, u. a. eine Zeit der Depression, die er nur durch die Meditation des Leidens Jesu überwand. Die folgenden Heilungsberichte sollen unser Vertrauen in seine Fürbittmacht bei Gott stärken:

Heilung des blinden Hans Ming Hans Ming von Lungern, ein älterer Mann und Zeitgenosse des Heiligen, war seit Jahren „stockblind“, wie alle Leute dort wussten. Seine Sehnsucht, noch einmal das Tageslicht, die Sonne, die Menschen zu sehen, wuchs. „Warum geht er nicht zu Bruder Klaus? Der kann jedem helfen“, sagte einer, der von Sachseln hergekommen war. Das Wort schlug ein. „Ich will zu Bruder Klaus, wie es mir auch gehen mag“, war Hans Entschluss, der sich trotz seiner Blindheit mit seinem Stock auf den

Heilung eines behinderten Mädchens Der arme Taglöhner Johannes von Moos aus Sachseln wandte sich wegen seiner Tochter Maria an den hl. Bruder Klaus. Der Fuß der Kleinen war von Geburt an verkrüppelt, so dass die Fußsohle gegen den linken Fuß stand und das Kind nicht auf der Sohle, sondern auf dem Gelenkknöcheln zu stehen kam. Die Mutter wollte das Füßlein durch Einbinden in die richtige Lage bringen, aber alle Mühe war umsonst. Nun machten die Eltern ein Gelübde zu Bruder Klaus. Kaum hatten sie diesen Gedanken ausgesprochen, schon geschah das Wunder: Das Füßlein kam von selbst in die richtige Lage. Die Mutter trug das Kind viele Male an Bruder Klausens Grab, um zu danken, und auch in den Ranft, wo sie es in der Zelle dem heiligen „allgemeinen Arzt des Vaterlandes“ mit großer Dankbarkeit weihte.

Gebet des heiligen Bruder Klaus Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führt zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir. MARIA – Das Zeichen der Zeit; 1/2015

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Das Turiner Grabtuch

Bild: Das Turiner Grabtuch Kunstdruck auf 140gm2 Papier. Ein originalgetreuer Nachdruck des Gesichts auf dem Grabtuch, das vom 19. April bis 24. Juni 2015 in Turin ausgestellt wird. №: 8458, 20,6 x 29 cm; € 1,50

Gnadenbild: Der barmherzige Jesus Kunstdruck des Gemäldes nach der Vision der hl. Sr. Faustyna Kowalska (1905 – 1938). In ihren Offenbarungen versprach Jesus jenen, die seine Barmherzigkeit verehren und das Bild verbreiten, besondere Gnaden. Das Bild wurde aufgezogen auf eine MDF-Platte, verziert mit von Hand aufgebrachter goldfarbener Einfassung, №: 9670, 46 x 25 cm; € 34,90

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Die Heilung der Todkranken Anna Melchior (*1901) aus Klagenfurt, Österreich, litt seit 1923 an Knochentuberkulose. Seit 1935 lag sie zwei Jahre lang mit schwerer Wirbelsäulentuberkulose im Streckbett eines Spitals. Am Himmelfahrtsfest, dem 15. Mai 1947, stand es so schlecht um sie, dass man mit ihrem baldigen Tod rechnete, denn sie war teilweise gelähmt, aus Fisteln im Hals floss der Eiter aus ihrem Mund, und auch Lunge, Darm und Nieren waren tuberkulös. An jenem Tag fand in Rom die Heiligsprechung von Bruder Klaus statt, und als Anna dies hörte, strich sie über ein Reliquienbild des Heiligen, das sie geschenkt bekommen hatte, und sagte leise: „Ich gratuliere dir, heiliger Bruder Klaus!“ Daraufhin spürte Anna völlig unerwartet etwas, ähnlich dem elektrischen Strom, durch ihren ganzen Körper fließen, von den Fingerspitzen bis zu den Zehen. Sie sprang aus dem Bett, war plötzlich geheilt, alle Anzeichen der Krankheit waren verschwunden. Überall herrschte große Freude über diese „Antwort des Himmels“ auf die Heiligsprechung des Bruder Klaus. Wunder bis zum heutigen Tag Zu den Erhörungen und Wundern zählen u. a. die Rettung bei Schiffbruch, die Befreiung von Besessenheit, eine Totenerweckung und Heilungen von Krankheiten aller Art, oftmals auch im Zusammenhang mit Reliquien des Heiligen oder bei der Berührung seines Bußgewandes. Möge der große Heilige, der als Friedensstifter in die Geschichte einging, auch heute Gottes Segen über unser Volk und Land erbitten! Auszüge aus: Ida Lüthold-Minder, Bruder Klaus – Wunder und Verehrung

Besiegt Im Folgenden zitieren wir eindringliche Worte Jesu an den australischen Mystiker Alan Ames (*1953), der seit seiner Umkehr im Jahr 1993 mit Erlaubnis seines Heimatbischofs in aller Welt über die Liebe und Heilung Gottes Zeugnis gibt. Diese Botschaft Jesu stammt vom 3. Januar 1996:

Das göttliche Opfer Als Ich auf Meine Familie auf Erden schaute, während Ich am Kreuz hing, war Ich Mir all der Sünden bewusst, die begangen worden waren und die begangen werden würden. Durch all dies hindurch konnte Ich dennoch die Liebe sehen, die zwar da, aber oft verborgen war. Ich wusste, dass die Sünde nicht an dem Tag, an dem Ich starb, aufhören würde, aber dass sie besiegt war. Wie kann dies sein? Wenn etwas besiegt ist, hört es doch sicherlich auf! Die Sünde wurde vollkommen besiegt und die Sünde wird aufhören, es ist nur so, dass die Menschheit den letzten Tag der Sünde hinausschiebt. Sobald die Menschheit akzeptiert, dass das Böse besiegt ist, wird es aufhören. Sobald die Menschheit ihr wahres Ich zum Vorschein bringt – das Ich der Liebe –, wird die Sünde aufhören. Der Böse kann seine Niederlage nicht akzeptieren, und so ermutigt er die Menschheit dazu, die Sünde wachsen zu lassen, da er glaubt, dadurch die Niederlage überwinden zu können, die Ich ihm durch Mein Opfer am Kreuz zufügte. Er versteht nicht, dass er verloren hat und nie gewinnen kann, ganz gleich, wie viel die Menschheit noch sündigt. Die Menschheit muss zum Verständnis gelan-

gen, dass vor dem Jüngsten Tag nur eines offen ist: wie viele Seelen verloren und wie viele gerettet sein werden. Alle können gerettet werden, wenn alle dies wollen. Trefft die richtigen Entscheidungen und beendet die Qual auf Erden, bevor der Jüngste Tag kommt! Auszug aus: Alan Ames, Jesus ist Liebe

Der hl. Josef Traditionell gilt der Monat März als der „Josefsmonat“, dessen Festtag die Kirche am 19. März feiert. Die große hl. Kirchenlehrerin Teresa von Avila erwähnt den hl. Josef häufig. Sie trug maßgeblich dazu bei, sein Andenken in der Kirche zu fördern und scheint die Erste gewesen zu sein, die Kirchen zu seiner Ehre erbauen ließ. Nachdem Teresa mit jungen Jahren in das Karmelkloster in Avila eingetreten war, erkrankte sie an einer schmerzlichen Krankheit, die sie an den Rand des Grabes

Am Kreuz Es schmerzt, wenn Liebe abgelehnt wird. Es schmerzt, wenn die Wahrheit angefochten wird. Es schmerzt, wenn die Hoffnung ignoriert wird. Es schmerzt am Kreuz. Worte von Jesus Christus an Alan Ames am 1. Februar 1996

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brachte. Nach mehrtägiger Ohnmacht war Teresa völlig gelähmt und erbat die Feier hl. Messen im Anliegen ihrer Heilung. Mit innigem Gebet wandte sie sich vertrauensvoll an den hl. Pflegevater Jesu. In ihrer Biographie schreibt sie: „Er ließ seine Macht und Güte hell aufstrahlen. Ihm sei gedankt! Ich fühlte meine Kraft zurückkehren; ich konnte aufstehen und gehen, ich war nicht mehr gelähmt. Seine Hilfe offenbarte sich auf ganz greifbare Weise (…) Um das Glück voll zu machen, erhörte er mich jederzeit und über alle meine Erwartungen hinaus.“ Später schrieb Teresa: „Schon seit Jahren erbitte ich mir für das Fest des hl. Josef stets eine besondere Gnade, und immer bin ich erhört worden. Ist meine Bitte weniger gut und nicht ganz der Ehre Gottes gemäß, so weiß er in bewundernswerter Weise sie zum Besseren zu lenken und so noch vorteilhafter für mich zu machen.“

Teresa empfiehlt: „Wer einen Führer auf dem Weg zum inneren Gebet und innerlichen Leben braucht, soll den hl. Josef als Führer nehmen, und er wird in ganz kurzer Zeit zum Ziel kommen. Wer immer meinen Worten nicht glauben will, den bitte ich um der Liebe Gottes willen, einen Versuch zu machen; er wird dann erfahren, welch großen Nutzen es bringt, wenn man sich diesem glorreichen Patriarchen empfiehlt und ihn mit Andacht verehrt.“ Im Blick auf den hl. Josef und all das, was sie im Vertrauen auf seine Fürbitte bei Gott erlebte, schreibt Teresa schließlich: „Ich erinnere mich nicht, ihn bis zum heutigen Tag je um etwas gebeten zu haben, das er mir nicht gewährt hätte. Ja, es ist zum Erstaunen, welch große Gnaden mir Gott durch die Vermittlung dieses glückseligen Heiligen verliehen und aus wie vielen Gefahren des Leibes und der Seele er mich durch ihn befreit hat!“

Das Josefsheiligtum in Montréal, erbaut vom hl. Bruder Andreas (kleines Foto)

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Avila mit Festungsmauer, Kastilien. Kleine Fotos: Links oben der hl. Josef mit dem Jesuskind (Postkarte Nr. 8321), rechts unten ein Portrait der hl. Teresa von Ávila

zen für Gott und die Mitmenschen, wurde Mutter Julienne zur begeisterten Lehrerin aller, die wie der Lieblingsjünger Johannes nahe am eucharistischen Herzen Jesu ruhen möchten. In ihren oft spontan gehaltenen Betrachtungen umriss sie Aus: Isenegger/Holböck, Verehrt den hl. Josef in wenigen Worten die Facetten des Mysteriums der Liebe Gottes. Dazu gehören folgende Auszüge aus Mutter Juliennes Ansprache, in der sie uns eine Fülle von tiefen Gedanken über das untrennbare Band schenkt, das den Leib Christi (die Eucharistie) mit dem Wort Gottes (dem Die kanadische Ordensfrau Mutter Juli- Evangelium) verbindet: enne du Rosaire (1911 – 1995) war geradezu „verliebt“ in die hl. Eucharistie und liebte Evangelium und Eucharistie die eucharistische Anbetung. Sie gründe- Zwei Tische sind uns bereitet: das Evangete 1948 die „Dominikaner-Missionarinnen lium und die Eucharistie. Das Evangelium: von der Anbetung“, seit 2008 ist ihr Se- Christus in Seiner historischen Wirklichligsprechungsverfahren in Rom anhängig. keit. Die Eucharistie: Christus in Seiner Klein von Gestalt, mit einem großen Her- heutigen Wirklichkeit. Traditionell ist der Mittwoch der Tag, an dem besonders des hl. Josef gedacht wird. Er wartet nur darauf, dass wir ihn in unser Leben einladen und seine Fürsprache in Anspruch nehmen, zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen. Verehrt den hl. Josef!

Das Band zwischen Leib Christi und Wort Gottes

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Das Evangelium gibt uns die Eucharistie, und die Eucharistie gibt uns das Evangelium. Beide sind ein und dieselbe Wirklichkeit: Jesus Christus, das Wort Gottes in Seiner Menschheit, die große Liebe, die ihr Leben hingibt. Um Ihn gut zu kennen und zu lieben, müssen wir von dem Wort und dem Brot essen. Kardinal Ouellet vor dem Bild Mutter Juliennes

Das Evangelium: Botschaft der Liebe. Die Eucharistie: Testament der Liebe. Das Evangelium: das heilige Buch. Die Eucharistie: das heilige Zeichen. Das Evangelium: lebendiges Beispiel. Die Eucharistie: lebendiges Brot. Das Evangelium: Wort des Lichtes unter dem Schleier des Wortes. Die Eucharistie: Wort des Lebens unter dem Schleier des Brotes. Das Evangelium: Es annehmen heißt, das Wort empfangen und sich ihm öffnen. Die Eucharistie: Sie essen heißt, das Wort in sich aufnehmen und sich vom Wort aufnehmen lassen. Das Evangelium: Nahrung unseres Geistes. Die Eucharistie: Nahrung unseres Herzens. Im Evangelium sehen wir Jesus. In der Eucharistie verkosten wir Jesus. Im Evangelium wirkt Er durch Sein Wort, in der Gestalt des Buchstabens. In der Eucharistie wirkt Er durch Seinen Leib, in der Gestalt des Brotes. Im Evangelium muss man Ihn betrachten und auf Ihn hören, um zu tun, was Er getan hat. In der Eucharistie muss man Ihn essen und sich essen lassen, um zu dem zu werden, was Er ist.

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Aus: Mutter Julienne du Rosaire, Das eucharistische Herz Jesu

Die Tugenden Mariens Vor beinahe 400 Jahren schrieb die spanische Äbtissin Maria von Agreda ihre Offenbarungen über das Leben der Gottesmutter nieder. Dieses Werk beruht auf Visionen und beschreibt das Leben Mariens von ihrer Empfängnis bis zum Tod, wobei besonderes Gewicht darauf gelegt wird, wie sie durch ihre Tugenden Gott verherrlichte. Dieses Werk, aus dem untenstehendes Zitat stammt, kann Laien und Ordensleuten Impulse für eine vertiefte Spiritualität schenken, um nach Mariens Beispiel in den Tugenden zu wachsen. Für die Mystikerin Maria von Agreda, die 1665 im Ruf der Heiligkeit starb und deren Leib bis heute unverwest in einem Schrein in Agreda zu sehen ist, wurde aufgrund ihrer Tugenden ein Seligsprechungsprozess eingeleitet.

Die Tugend der Mäßigkeit Sanftmut bezähmt den Zorn, Milde mäßigt die Strafe. Maria hatte keinen Zorn zu bezähmen. Diese natürliche Anlage gebrauchte sie nur in Starkmut gegen die Sünde und gegen den Satan. Sie verlangte nie, Menschen zu bestrafen. Kein Anlass erregte ihren Zorn. Immer blieb ihre in-

nere und äußere Ruhe vollkommen sanft, unveränderlich und unnachahmlich. Bei ihr gab es keine Veränderung der Miene, in der Stimme oder in den Bewegungen, die Regungen des Zornes bekundet hätten. der Herr benützte diese ihre Sanftmut und Milde als Werkzeug für Seine eigene und teilte durch sie alle Wohltaten und Wirkungen Seiner ewigen Erbarmungen aus. Darum musste die Milde unserer lieben Frau im Verhältnis zur Milde unseres Herrn stehen (…) Um von den andern in der Mäßigung eingeschlossenen Tugenden würdig zu sprechen, namentlich von der Demut, Lebensstrenge und Armut der seligsten Jungfrau, bedürfte es Engelszungen und vieler Bücher. Von dem, was ich darüber zu sagen vermag, ist die ganze vorliegende Lebensgeschichte voll. Aus allen Handlungen Mariä leuchtet vor jeder anderen Tugend ihre unvergleichliche Demut hervor (…) Wunderbar war auch ihre Anmut und Lebensstrenge. Sie konnte über alle Geschöpfe als Herrin verfügen, aber sie verzichtete auf alles, was der Herr in ihre Hände gelegt hatte, um ihren heiligen Sohn nachzuahmen. Gleichwie der Vater seinem Sohn alles in die Hände gegeben hatte, so legte dieser alles in die Hände Seiner Mutter. Sie aber tat wie Er und verzichtete auf alles im Herzen und in der Tat zur Ehre Gottes. Über ihre Sittsamkeit im Benehmen, ihre Sanftmut im Reden und ihr ganzes Äußeres genügt zu sagen, dass man sie wegen der unaussprechlichen Würde, die in alldem zutage trat, für ein übermenschliches Wesen hätte halten können, wenn der Glaube nicht gelehrt hätte, dass sie ein bloßes Geschöpf war. Aus: Maria von Agreda, Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria, Band 1, S. 424ff

Ein Klassiker der Mystik Maria von Agredas († 1665) unverwester Leichnam

Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria Maria von Agreda Meisterwerk der Mystik in vier Bänden, das Jesus der Franziskanerin Maria von Agreda offenbarte. Das Gesamtwerk umfasst das Leben Mariens vor ihrer Geburt bis zu ihrem Tod sowie ihr Wirken in der frühen Kirche, wobei ihre Tugenden und ihr inneres Leben im Mittelpunkt stehen. Zusätzlich sind einzelne Lehren der Gottesmutter enthalten. Das Werk hat das Imprimatur der Kirche und war die bevorzugte Lektüre vieler Heiliger. Papst Pius XI. empfahl und segnete die Verbreitung. Inhalt des ersten Bandes: – Die Sehnsucht nach dem Erlöser – Joachim und Anna – Verkündigung und Empfängnis Marias – Die Unbefleckte Empfängnis Marias – Die gnadenreiche Geburt Marias – Der heilige Name Marias – Die früheste Kindheit Marias – Die Schutzengel Marias – Das Kind Maria beginnt zu sprechen – Aufopferung Marias im Tempel – Marias tugendhaftes Leben im Tempel – Die Tugenden Marias – Visionen der seligsten Jungfrau – Versuchungen und Prüfungen – Marias Vermählung – Das Leben Marias nach ihrer Heirat 544 Seiten, Leinen gebunden, mit Schutzumschlag; € 15,30 MARIA – Das Zeichen der Zeit; 1/2015

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Aktuelle Buchtipps

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Don Bosco begegnen Don Giuseppe Ghiberti Auf der Basis vieler Zitate Don Boscos und seiner Zeitzeugen wird das Leben, Wirken und Charisma des großen Heiligen des 19. Jh. lebendig. Lesenswert! 144 Seiten, broschiert; € 12,90

Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn Hl. Teresa von Ávila Eine Fundgrube von Texten aus Teresas eigener Feder, die ihr Wirken und Denken lebendig schildert. Mit Kurzbiographie, kommentiert von E. Münzebrock. 224 S., geb.; € 18,–

Von Allah zu Christus Nahed Mahmoud Metwally Die einstige Christenverfolgerin beschreibt, wie sie zu Christus fand und auf abenteuerlichen Wegen der Verfolgung durch Staat und Familie entkam. Tipp! 173 Seiten, broschiert; € 9,50

Heavenly Man Bruder Yun Biographie eines chinesischen Christen, dessen Erlebnisse vergleichbar sind mit dem, was die Apostelgeschichte über die ersten Christen berichtet. Ein eindrückliches Glaubenszeugnis! 384 Seiten, broschiert; € 12,95 

Jesus ist Liebe Alan Ames Mehr als 700 meist kurze Worte Jesu an den Mystiker Alan Ames, in denen er Mut, Hoffnung und guten Rat schenkt. Ein Buch, das Inspiration für jeden Tag bereithält. 224 S., broschiert; € 13,30

Bruder Klaus – Wunder und Verehrung Ida Lüthold-Minder Kompakte Biographie des Heiligen, gefolgt von Berichten über die Wunder, die nach seinem Tod berichtet wurden. Mit Novene und Zeugnissen. 128 Seiten, broschiert; € 5,50 

In geheimer Mission – Bischof unter roten Häschern Bischof Paul Hnilica Abenteuer des slowakischen Bischofs: im Untergrund geweiht, von der Polizei gejagt, von Gott beschützt, von den Menschen geliebt.192 S., brosch.; € 13,30

Verehrt den heiligen Josef! Isenegger/Holböck Gebete, Andachten und Novenen zum hl. Josef, Berichte über Erhörungen und zahlreiche Zitate von Kirchenlehren, Heiligen und Theologen (z. B. Teresa von Avila, Augustinus). 271 Seiten, broschiert; € 8,60 

Das eucharistische Herz Jesu Mutter Julienne du Rosaire Kurzbiographie sowie zwei Ansprachen der kanadischen Mystikerin über Fußwaschung, Abendmahl und Jesu eucharistisches Herz. 64 S., Heft; € 2,50

Die Beichte – Quelle der Freude P. Cesare Truqui Kompakte, fundierte Erklärung der Beichte, der Sündenarten u.v.m. Mit sechs verschiedenen Beichtspiegeln, Beichtritus, Gebeten und Antworten auf Praxisfragen. In großer Schrift. 96 Seiten, broschiert; € 4,50

MARIA – Das Zeichen der Zeit; 1/2015

DVD/CDs DVD: Das große Geheimnis des Marcelino S/W-Spielfilm von 1955 über den kleinen Marcelino, der als Findelkind von Franziskanern gefunden und erzogen wird. Mit seinen Streichen hält der Lausbub das ganze Kloster auf Trab. Doch der Kleine hat ein großes Geheimnis … Nach einer spanischen Legende. №: 6502, 85 Min.; € 14,– DVD: Die Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit Dokumentation über Leben und Wirken der hl. Sr. Faustyna, mit Führung durch ihr Kloster in Krakau durch eine Nonne, die Faustynas Botschaften und Visionen erklärt. Bewegende Heilungszeugnisse im Zusammenhang mit der Botschaft und dem Bild runden diesen Film ab.  №: 6544, 55 Min.; € 18,– CD: A  ve von Medjugorje Katja Ebstein und Inge Brück singen mehrstimmig vier Titel, begleitet vom Piano: Ave von Medjugorje; Maria Namenlied; Lied von Medjugorje; Friedenskönigin. Mit Texten im Booklet. №: 40253, 17:30 Min.; € 7,– CD: Ich singe Dir ein Liebeslied 20 neue geistliche Lieder, zweistimmig gesungen, im Wechsel mit meditativer Musik (Violine, Keyboard, E-Piano). Titel: Herr ich komme; O Herr deine Sanftheit; Vater deine Liebe; Er ist Herr; Jesus; Allein deine Gnade; Ich singe dir; Wie der Hirsch; Niemand als du; Seele Chri№: 40131, 62 Min.; € 12,50 sti u.v.m.  M i r i a m - V e r l ag Brühlweg 1 – D-79798 Jestetten % 0 77 45/92 98-30;  Fax: 0 77 45/ 92 98-59 E-Mail: [email protected] Internet: http://www.miriam-verlag.de

Bestell-Liste Bücher Anzahl Titel ABC der Namenspatrone Anbetung (Mutter Julienne du Rosaire) Ausgewählte Gedanken d. Pfr. v. Ars Bruder Klaus – Wunder u. Verehrung Bruder Konrad von Parzham Das euchar. Herz Jesu (M. Julienne) Die Begleitg. Schwerkranker u. Sterb. Die Beichte – Quelle … (Truqui) Die Macht d. Gebetes (Teufelspredigt) Die Yoga-Falle (Erlebnisbericht, Lauer) Don Bosco begegnen Eucharistische Wunder aus aller Welt Gebete für Kranke (Hutt) Geistige Kommunion (Gebetszettel 7268) Heavenly Man (Bruder Yun) In geheimer Mission (Bischof Hnilica) Jesus ist Liebe (Alan Ames) Katechismus der Katholischen Kirche Leben d. jungf. Maria (M. von Agreda) 1 Segnen heilt! Ein Gebetbüchlein Verehrt den hl. Josef! Vergebung – eine göttliche Medizin Von Allah zu Christus Wenn Fasten, dann Fasten … (Avila) Wunder geschehen wirklich (McKenna)

Euro 3,– 2,50 4,– 5,50 2,50 2,50 3,– 4,50 3,50 6,50 12,90 16,30 3,50 1,– 12,95 13,30 13,30 16,80 15,30 2,– 8,60 2,– 9,50 18,– 10,–

DVDs/CDs DVD: Geheimnis d. Marcelino. №: 6502 14,– DVD: Botsch. der göttl. Barmh. №: 6544 18,– 7,– CD: Ave von Medjugorje №: 40253 CD: Ich singe Dir ein Liebeslied №: 40131 12,50 Bitte liefern Sie an folgende Adresse: Vorname, Nachname

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MARIA – Das Zeichen der Zeit; 1/2015

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Statue: Schwarze Madonna von Altötting Handbemalte Statue aus Kunstharz. Seit Jahrhunderten richten Pilger ihre Bitten an die Gottesmutter von Altötting. Unzählige Votivtafeln an der Gnadenkapelle bezeugen: „Maria hat geholfen!“ Diese Statue ist in zwei Größen erhältlich:  №: 9735, 12 cm; € 9,90  №: 9736, 20 cm; € 18,–

Medaille: St. Josef und der hl. Judas Thaddäus

Zweiseitig geprägte Medaille des hl. Josef und des hl. Judas Thaddäus. Der hl. Bruder Andreas von Montreal verwendete eine Josefsmedaille und gesegnetes Öl, wodurch er viele Menschen heilte. Größe: 19 mm.  №: 9291, Neusilber, € 2,30

Der hl. Bruder Andreas, Postkarte №: 8422; € –,30

22 mm №: 9053 € 105,–

Silber (925)

30 mm №: 9054 € 243,–

10 mm №: 9030 € 8,90

18 mm №: 9052 € 75,–

14 mm №: 9031 € 12,90

14 mm №: 9051 € 52,–

18 mm №: 9032 € 16,90

10 mm №: 9050 € 33,–

Gold (333)

Wundertätige Medaillen in Gold und Silber

22 mm №: 9033 € 21,–

30 mm №: 9034 € 29,90

Bei allen Preisangaben handelt es sich um die in Deutschland verbindlichen Europreise inkl. MwSt. Preisänderungen sind vor allem in Abhängigkeit von den Gold- und Silberpreisen – sowie Irrtum – vorbehalten. Eigentümer und Herausgeber: Rosenkranz-Aktion e. V., DE-79798 Jestetten, Brühlweg 1. Satz und Druck: Miriam-Verlag, Jestetten, Tel.: 00 49 - (0) 77 45 / 92 98 - 30. Erscheint jährlich in fünf Ausgaben. Bezugspreis pro Jahr einschließlich Porto: Euro 10,– • Freiwillige Spenden bitte auf die Konten der Rosenkranz-Aktion e.V.: Postbank München Schweiz: Postkonto 90-181 76-4 Österreich: Postsparkasse IBAN: DE79 7001 0080 0147 0918 01, BIC: PBNKDEFF IBAN: CH60 0900 0000 9001 8176 4, BIC: POFICHBEXXX IBAN: AT69 6000 0000 0776 6378, BIC: OPSKATWW

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